Im Jahr 1998 gestaltete sich der Mannschaftsstand zu 60 aktiven Mitgliedern und 14 Reservisten.
Insgesamt wurden im Jahr 1998 6 Kommandositzungen, 1 Chargensitzung und 4 Mitgliederversammlungen abgehalten. Dabei wurde in der Mitgliederversammlung vom 1. März 1996 beschlussen bei der Gemeinde Göpfritz den Antrag auf Überlassung des Obergeschosses im FF Haus zu stellen. Dieser Antrag wurde am 20. November 1998 schließlich einstimmig beschlossen, womit das Haus fertig gestellt werden konnte.
In Punkto Veranstaltungen konnten wieder eine Zelt-Disco und ein Familiensonntag mit der Segnung der Statue des Hl. Florian und dem RAIKA Luftballonstart veranstaltet werden.
Ausbildungsmäßig konnten sieben Mitglieder Kurse in der NÖ Landesfeuerwehrschule bzw. im Bezirk Zwettl besuchen. Je eine Gruppe konnten an den Abschnittsbewerben in Alt-Pölla, Bezirksbewerben in Kottes und Landesbewerben in Ternitz teilnehmen. LM Alois Schneider, LM Wolfgang Schneider und LM Christian Wopienka konnten das Funkleistungsabzeichen in Gold erwerben, wobei LM Alois Schneider mit 896 von 900 möglichen Punkten den ausgezeichneten 3. Platz in Niederösterreich erreichte. Darüberhinaus wurde durch unseren Feuerwehrarzt Dr. Eduard Höbinger zwei Mal die körperliche Eignung der Atemschutzgeräteträger überprüft, wobei diese eine Strecke von 2.400 m in einer bestimmten Zeit zurücklegen mussten. Am 4. Oktober organisierte die FF Göpfritz die diesjährige Inspektionsübung unter Annahme eines Brandes im Kirchenturm nach einem Blitzschlag und Menschenrettung. Die Wasserversorgung wurder einerseits vom Löschwasserbehälter sichergestellt andererseits aber auch von den neu errichteten Hydranten.
Insgesamt galt es 113 Einsätze zu bewältigen, wobei davon 4 Brand- und 103 technsiche Einsätze sowie 6 Brandsicherheitswachen waren. Insgesamt wurden dabei von 387 eingesetzten Mitgliedern 686 Einsatzstunden geleistet.
Die Familie Johann Mader spendete den Maibaum und die Fam. Josef Fuchs den Christbaum.
Im Jahr 1998 wurden insgesamt 67 neue Einsatzhelme zum Schutz der Einsatzkräfte angeschafft, somit war es möglich alle Mitglieder nach der neuen Vorschrift (Europa Norm) EN 469 auszustatten. Die Norm umfasst Einsatzhelm, Einsatzjacke, Einsatzoveral, Handschuhe und Sicherheitsstiefel, Feuerintern zusätzlich Einweghandschuhe, Beatmungstuch und Mundschutz zum Schutz vor ansteckenden Krankheiten. Allein durch diese Norm müssen S 16.950,- pro Mann aufgewendet werden.
Abgesehen von diesen Tätigkeiten konnten mit der FF Schönfeld Anfang Mai für die Pfadfindergruppe Brownsea trotz strömenden Regens ein erlebnisreicher Nachmittag gestaltet werden, wobei den Abschluss davon ein Fahrzeugbrand darstellte. Am 25. Juni konnte auch wieder eine Evakuierungsübung in der Volksschule durchgeführt werden. Anschließend konnte die vierte Klasse das Funkgerät, das Bergegerät und ein Strahlrohr in Betrieb nehmen. Bereits einen Tag zuvor konnte im Rahmen der Verkehrserziehung, die im Rahmen der Aktion "Hallo Auto" durch den ÖAMTC veranstaltet wurde, durch die Mitglieder unterstützt werden.
Im Jahr 1998 musste sich die Mitgliedern von den beiden Kameraden HFM Friedrich Hanko (22. Jänner) und LM Josef Bachmann (11. Oktober) für immer verabschieden.
Unter Kommandant Dominik Höchtl konnte 1911 eine Handspritze angeschafft werden. Den Antrag dazu stellte Josef Moser in der Hauptversammlung am 28. Dezember 1911, der neben der Anschaffung einer Handspritze auch die einer kleinen tragbaren beantragte. Als Grundstein dafür legte er 1 Krone an.
Im Sommer verwandelte ein wolkenbruchartiges Gewitter die Reichsstraße in einen 40 cm tifen Bach, wodurch es zu vielen Schäden kam.
Unter Kommandant Dominik Höchtl konnte 1913 eine zweirädrige Abprotzspritze komplett mit 6m Saugschlauch von der Fa. Union Wien zum Preis von 720 Kronen angeschafft werden. Für die Mitglieder wurde im selben Jahr eine Sterbekasse ins Leben gerufen.
Im Jahr 1913 kam es auch zu einem Waggonbrand, der durch die Mitglieder der FF Göpfritz/Wild gelöscht wurde. Die k.k. Staatsbahn überwies dafür einen Anerkennungsbetrag von 50 K.
Der Gemeindearzt Karl Schneider hielt einen Sanitätskurs für die Feuewehr.
1922 wurde ein neues Spritzenhaus gebaut. Den Bau führte Maurermeister Neuhold durch. Die Gemeinde erlegte hiezu 100.000 Kronen. Die Sammlung in Göpfritz und in den umliegenden Orten erbrachten den Betrag von 433.723 K. Dr. Franz Dangl übernahm mit 14. Juli die "Sanitätsaufsicht".
Ein paar Wochen später im Juli 1978 konnte das neu angeschaffene Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr Göpfritz/Wild in den Dienst gestellt werden. Mit diesem Fahrzeug war es fortan möglich, neben einer Löschaurüstung auch Ausrüstung für den technischen Einsatz mitzuführen. Herzstück dabei war das hydraulische Rettungsgerät "Holmatro".
Dieses Gerät wurde auch schon längst benötigt, denn der Verkehr auf den Straßen hatte seit dem Jahr 1961 im Postenrayon Göpfritz sehr stark zugenommen. Es ereigneten sich auf diesen vom Jahre 1961 bis zum Jahre 1978 41 schwere Verkehrsunfälle mit 33 Verkehrstoten und 28 Schwerverletzten. Im gleichen Zeitraum steigerten sich die leichten Verkehrsunfälle von 80 auf 130 im Jahre 1978, weshalb die Feuerwehr immer mehr und öfters gefordert wurde. Dies zeigt sich auch in den Einsatzzahlen der FF Göpfritz/Wild.
Insgesamt wurden im Jahr 1978 40 Einsätze bewältigt. Davon war 1 Brandeinsatz und 39 technische Einsätze. Bei diesen Einsätzen waren insgesamt 143 Mitglieder eingesetzt und es konnten 247 Stunden abgeleistet werden.
Die Fahrzeugweihe fand anlässlich des 90 Bestandsjubiläum der FF Göpfritz in Verbindung mit den Abschnittsleistungsbewerben statt. Diese wurden 1978 erstmals im Gemeindegebiet bei der FF Göpfritz/Wild organisiert und ausgetragen.
Abgesehen von der Einsatztätigkeit waren die Mitglieder auch fleißig in der Ausbildung, so konnten die erste Atemschutzlehrgang besucht werden. Die ersten Mitglieder, die am 06. Februar 1978 den Atemschutzlehrgang besuchten, waren Scheidl Hermann, Hofbauer Robert, Brenner Franz und Weidenauer Leopold. Somit konnten die im Vorjahr angeschafften Atemschutzgeräte auch im Einsatzfall verwendet werden.
Abesehen davon nahm eine Gruppe am Landesleistungsbewerb in Hollabrunn teil, wo im Bewerb Silber A unter 522 Bewerbsgruppen der 151. Platz und im Bewerb Bronze A unter 689 Bewerbsgruppen der 94. Platz erreicht werden konnte. Beim 4. Landesfunkleistungebewerb nahmen 4 Mitglieder teil und konnten das Bewerbsziel erfolgreich erreichen. Wobei sogar der 3. Gesamtrang unter ca. 300 Teilnehmern erreicht werden konnte.